Radiobeiträge
Rückzug aus Ilisu-Staudamm-Projekt in der Türkei
Radio DRS, Rendez-vous, 7. Juli 2009, 2 Teile, 2.39 und 1.25 Min.
Die Schweiz, Deutschland und Österreich stoppen die Export-Risiko-Versicherungen für das Ilisu-Staudamm-Projekt. Begründung: Die Türkei tue zu wenig für den Schutz der Umwelt und der Kultur-Güter.
Teil 1): Schweiz steigt aus Ilisu-Projekt
Teil 2): Die Türkei dürfte am Ilisu-Staudamm festhalten
Umstrittener türkischer Staudamm suspendiert
Radio DRS, Echo der Zeit, 22. Dezember 2008, 2.39 Min.
Die deutsche Regierung friert die Exportkredit-Bürgschaften für das Staudamm-Projekt Ilisu in der Türkei ein. Damit folgt sie dem Entscheid Österreichs, welches Bedenken am umstrittenen Grossprojekt angebracht hat.
An der Grenze zu Syrien soll das Wasser auf 300 Quadratkilometern gestaut werden. In der Folge würden bis zu 80 000 Bewohner ihre Bleibe verlieren. Die Umsiedlungen sind einer der Hauptgründe, weshalb Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen schon seit Jahren gegen das Mega-Projekt Sturm laufen. Auch gegen die Schweizer Beteiligung am Projekt. (Quelle: Radio DRS)
Ilisu-Staudammprojekt in der Schwebe
Radio DRS, Echo der Zeit, 8. Oktober 2008, 2.52 Min.
Die Schweiz, Deutschland und Österreich erhöhen beim umstrittenen Ilisu- Staudammprojekt den Druck auf die Türkei. Sie drohen, ihre Exportversicherungen für die beteiligten Firmen zurückzunehmen, weil wichtige Auflagen nicht erfüllt werden.
Die Versicherer aus den drei Ländern verschickten eine so genannte Umweltstörungsanzeige. Darin räumen sie der Türkei eine Frist von 60 Tagen ein, die Auflagen doch noch zu erfüllen. Konkret geht es um Menschenrechte und den Umweltschutz.
Im Schreiben des verantwortlichen deutschen Ministeriums ist sogar von einer «allerletzten Chance» die Rede. Die Schweizerische Exportrisikoversicherung bestätigte auf Anfrage das Versenden der Umweltstörungsanzeige. Eine Sprecherin wollte im Gegensatz zu Deutschland allerdings nicht von einer «aller letzen Chance» sprechen.
Am Bau des Staudamms sind mehrere Schweizer Firmen - Alstom, Colenco, Maggia und Stucky - beteiligt. Ende März hatte der Bundesrat diesen eine Exportrisikogarantie von 225 Millionen Franken zugesichert.(Quelle: Radio DRS)
Proteste gegen Ilisu-Staudamm auch in der Türkei
Radio DRS, Echo der Zeit, 8. Oktober 2008, 2.21 Min.
Der Bau des umstrittenen Ilisu- Staudamms sorgt auch in Türkei für Proteste. Auch dort wehren sich immer mehr Menschen gegen das Riesenprojekt - für die Türkei eine ganz neue Entwicklung. (Quelle: Radio DRS)